25. Juli 2010 // Die Nachsorge-Woche geht los




An diesem Sonntag kam eine große Gruppe Camper in Weilmünster an und bezog das Haus. Die Wiedersehensfreude war riesig! Schon bald startete die Therapie mit dem blinden Hindernislauf. Nachdem wir uns beim Essen gestärkt haben, ging es in die Großtherapie und jeder berichtete, was er sich vorgenommen hatte, in dieser Woche zu erreichen.
Natürlich durfte auch das Mörderspiel nicht fehlen und es gab bald einige Tote zu beklagen. Abends spielten wir noch gemeinsam Werwolf, bevor es pünktlich ins Bett ging. Natürlich dauerte es noch ein wenig, bis dann wirklich jeder Schlaf fand.


Hundehütte auf dem Sportplatz



26. Juli 2010 // Wiederholungen




Los gings mit dem Frühsport, und zum Glück regnete es auch grade nicht! Das Mörderspiel nahm seinen Lauf und viele Camper waren unvorsichtig und wurden von anderen umgebracht. In den Therapien wiederholten wir fleißig die Techniken und jeder stellte sich individuelle Sprechaufgaben für den Tag.
In der Mittagspause gingen ein paar einkaufen, andere ruhten sich aus oder spielten.
Nach weiteren Therapien mit einem Outburst Spiel, das nur knapp vom Dreamteam gewonnen wurde hatten wir Freizeit und spielten mehrere Runden Werwolf vor dem Schlafen gehen!

27. Juli 2010 // Räuber und Polizisten




Das Wecken war mal ganz anders... kein Gong war zu hören, dafür aber ein Klingelstreich von Anna! Beim Frühsport gab es zur Abwechslung Aerobic, was von einigen Campern gerne ausprobiert wurde.
Dann gab es eine schöne Überraschung: Birger aus Camp 08 kam zu Besuch!
In den Therapien haben wir weiter an den individuellen Sprechaufgaben geübt. In verschiedenen Sprechspielen und Rollenspielen sollte jeder seine Aufgaben umsetzen, was uns auch gut gelang. Am Nachmittag ging es in den Wald und auf dem Baumstamm mussten wir uns schweigend je nach Größe ordnen. Am Schwierigsten war zu warten bis alle an der richtigen Stelle waren. Einige der Camper fielen dabei runter und mussten wieder an der Seite einsteigen.
Da das erste Mörderspiel heute zu Ende ging, wurde beim Mittagessen beschlossen, das altbekannte Spiel zu starten, bei welchem der Mörder sein erstes Opfer als Helfer auserwählen konnte. Zunächst blieb alles ruhig, aber nach dem Abendessen schlugen die Mörder dann zu und die Liste füllte sich immer weiter. Manch einer erlitt sogar fast einen Herzinfarkt vor Schreck!

Abends powerten wir uns bei einem von Julian organisierten Geländespiel aus, welches gegen Ende die Räuber gewannen. Nach einer erfrischenden Dusche ging es dann ins Bett.
Viele Camper wurden jedoch wieder aufgeschreckt von einem Hubschrauber, der mitten in der Nacht landete... es schien, als wolle er direkt neben unseren Betten stoppen.

 
Auf dem Baumstamm



28. Juli 2010 // in-vivo in Weilburg




Wegen des ständigen Regens fand der Frühsport heute drinnen statt mit einem Schnelligkeitsspiel. Beim Frühstück wurden die Mörder entlarvt, die sich als Bastian und Max entpuppten. Schnell wurde beschlossen, noch eine weitere Runde zu spielen.
Heute bereiteten wir weiter unser in-vivo-Training in Weilburg vor. Zudem gab es in der Großtherapie eine Runde Black Stories, bei welcher zwei Teams gegeneinander antraten und jeweils nur drei Fragen stellen durften.
Nach einer etwas kürzeren Mittagspause, in welcher die neuen Mörder schon fast alle Camper erwischt hatten, nahmen wir den Bus nach Weilburg. Dort haben wir alle fleißig Passanten angesprochen, ihnen ungewöhnliche Fragen gestellt und Geschäfte-Inhaber in Gespräche über Stottern verwickelt. Dabei schafften wir es, unsere Sprechaufgaben umzusetzen.
Abends bei der Therapie konnte dann jeder von seinen Erlebnissen berichten. Daniela und Tanja haben dann ein Spiel für den Bunten Abend angekündigt, bei welchem immer zwei Teilnehmer gemeinsam ein Lied darstellen müssen. Die Teams wurden verteilt und bekamen ihren Song zugeteilt.
Danach wurde eine weitere Runde Räuber und Polizisten gespielt. Einige der Camper waren unglaublich schnell, aber manche auch sehr gewitzt. So versteckte sich eine kleine Gruppe in Julians Auto, von wo aus sie dann die anderen Räuber freischlugen! Das kam bei den Polizisten natürlich nicht so gut an, und so gab es noch eine Runde Zombieball zur Versöhnung.
Nach diesen Anstrengungen mussten sich einige Teilnehmer noch mal stärken, bevor es dann ins Bett ging. Ein Gewitter ließ so manchen noch mal aus dem Schlaf aufschrecken.

 
Warten auf den Bus - nach getaner Arbeit!

 
In Weilburg und die Autocrew (Räuber)

 
Die Polizisten waren nicht happy, im Gegensatz zur Räubergesellschaft



 
Am Ende waren alle wieder versöhnt!

29. Juli 2010 // Mörderspiele und Kinobesuch




Heute wurden wir mit Hakans neuer Vuvuzela geweckt und versammelten uns mehr oder weniger wach beim Frühsport. Da das Mörderspiel am vorigen Abend zu Ende ging und die beiden Mörder Max und Janine alle Camper auf dem Gewissen hatten, wurden noch mal neue Zettel gezogen. Nun hieß es wieder aufpassen und so mancher ging nicht mal mehr alleine zur Toilette aus Angst vor den Mördern. In den Therapien arbeitete jeder fleißig an den individuellen Sprechaufgaben weiter, es wurde diskutiert, telefoniert und gelesen!
Am Nachmittag spielten wir Impro-Theater in der Therapie, wobei jeder unterschiedliche Gefühle darstellen musste und diese dann vom Publikum erraten werden mussten. Gar nicht so leicht!
Nach der Abendtherapie ging es für einen Teil der Camper ins Kino, der neue Film der Twilight-Saga stand auf dem Programm. Die anderen schauten eine DVD an. Und so ging ein weiterer ereignisreicher Tag zu Ende.


Das erfolgreiche Mörder-Duo

29. Juli 2010 // Geburtstagsfeier




Heute hatten wir Glück und durften ausschlafen... der Frühsport fiel aus! Trotzdem versammelten sich viele schon zeitig im Speisesaal, wir hatten nämlich ein Geburtstagskind! Viola feierte heute ihren zwölften Geburtstag und alle halfen mit, ihren Platz zu schmücken. Dann wurde Viola nach unten gerufen und ging durch den Wunderkerzengang zu ihrem Stuhl, wo sie dreimal hochleben durfte.
In der Therapie haben wir heute die Stärken von anderen genau unter die Lupe genommen und diese auf Schilder geschrieben! Am Ende hatte jeder eine tolle Sammlung der eigenen Stärken!
Am Nachmittag gab es wieder mal ein Blindes Führen zum Hubschrauberlandeplatz. Die Frage, was wir machen sollten, wenn ein Hubschrauber kommt, nahm niemand richtig ernst. Als jedoch die Landelichter angingen und ein Mitarbeiter Hubschrauber rief, liefen wir schnell nach unten zu unserem Haus! Und tatsächlich: circa eine viertel Stunde später landete tatsächlich ein Hubschrauber am Klinikum!
Die Kleingruppe verging sehr kurzweilig mit Improtheater und Black Stories. Heute abend geht es weiter mit dem Bunten Abend! Wir freuen uns schon darauf!

 

 
Geburtstagsfeierlichkeiten!



 
Meine Stärken sind... :)